Wir freuen uns, dass Sie sich für unseren Jahresrückblick interessieren. Das Jahr 2024 war einmal mehr ein spannendes Jahr für uns bei der RLG, denn auch wir als kommunales Verkehrsunternehmen befinden uns mitten im Strukturwandel. Intern geht es da vor allem um die Digitalisierung unserer Prozesse sowie eine Restrukturierung der Verwaltungsebene. Vor allem aber der Wechsel von dieselbetriebenen hin zu elektrisch angetriebenen Bussen ist die größte Umstellung in unseren Betrieben, die viel Einsatz und Engagement erfordert. Es geht schließlich um weit mehr, als nur Elektrobusse zu kaufen, wie wir auch in diesem Jahresbericht zeigen.
Das Deutschlandticket stand ebenso im Fokus, denn auch wenn es uns viele neue Fahrgäste beschert hat, war die Einführung im Mai 2023 mit so heißer Nadel gestrickt, dass wir auch 2024 noch mit einer Verstetigung der Vertriebsstruktur befasst waren.
Mit Blick auf unser Fahrplanangebot hat es wieder einige Veränderungen und Weiterentwicklungen gegeben. Die Kolleginnen und Kollegen des Verkehrsmanagements waren nicht untätig und so liefen dort beispielsweise auch die Vorbereitungen zur Übernahme des Linienbündels HSK West, welches Mitte 2025 in Betrieb gehen wird.
Wir hoffen, dass dieser Jahresrückblick Ihr Interesse weckt. Wenn Sie mehr Informationen aus Ihrem kommunalen Verkehrsunternehmen erhalten möchten, melden Sie sich für unseren neuen Newsletter an. Wie und wo erfahren Sie auch in unserem Jahresrückblick.
Melden Sie sich darüber hinaus gerne bei uns, wenn Sie noch Fragen oder Anregungen haben oder Kritik äußern möchten.
Und jetzt viel Spaß mit dem Jahresrückblick!
Die ersten Elektrobusse, sieben an der Zahl, kamen nicht auf einen Streich, sondern wurden nach und nach ab Herbst 2024 ausgeliefert. Damit begann, für alle sichtbar, die Antriebswende bei der RLG. An jedem Betriebshof erhielt einer der klimafreundlichen E-Busse ein auffälliges Streifendesign, als Zeichen dafür, dass jede Fahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr dem Klimaschutz dient. Bei diesen Streifen handelt es sich um sogenannte Klimastreifen, die die zunehmende Erderwärmung grafisch sichtbar machen.
Den Strom beziehen die ersten E-Busse derzeit noch über mobile Ladegeräte. Das bleibt aber nicht so, denn im Sommer 2025 erwartet die RLG zehn weitere Elektrobusse.
Die Übergabestation am Betriebshof Arnsberg ist errichtet.
Für die wachsende E-Bus-Flotte bedarf es einer ausreichenden Ladeinfrastruktur. Mit dem Aufbau wurde bereits 2024 begonnen. An allen Betriebshöfe werden sogenannte Übergabestationen und Trafoladestationen errichtet, um eine zuverlässige Stromversorgung zu garantieren und zukünftig die Elektrobusse bei ihren Ladevorgängen über Nacht mit Energie zu versorgen.
Umbauarbeiten am Betriebshof in Soest.
Der Übergang zur Elektromobilität ist eine Herausforderung: planerisch, technisch und finanziell. Ohne Unterstützung durch das Land NRW wäre die Antriebswende bei der RLG nicht möglich.
Sowohl die umfangreichen Umbauarbeiten als auch die Anschaffung der E-Busse wurden bzw. werden zum größten Teil mit Fördermitteln des Landes NRW finanziert.
Werbung für die neuen Elektro-Busse auf Social-Media.
Mehr zum Thema finden Sie hier
Werbung für das Deutschlandticket auf Social-Media.
Das Deutschlandticket ist das beliebteste Ticket bei der RLG. Eingeführt wurde es zum 1. Mai 2023. Nach dem ersten Jahr abonnierten bei der RLG schon 8.451 Kunden (Mai 2024) das Deutschlandticket. Dem standen 2.133 Abos aller anderen Ticketsorten gegenüber.
Bis Dezember 2024 stieg die Anzahl der Deutschlandticket-Abos auf insgesamt 9.783 Stück, wohingegen die Abos in den anderen Ticketarten auf zusammen 1.891 Stück sanken.
der RLG-Abo-Kunden nutzen Ende 2024 das Deutschlandticket.
Für unterschiedliche Nutzergruppen sind verschiedene Deutschlandticket-Versionen mit unterschiedlichen Preisen im Angebot.
Deutschlandtickets wurden im Jahr 2024 bei der RLG verkauft.
Trotz der Preisanpassung zum 1. Januar 2025 auf jetzt 58 Euro pro Monat blieben die Kunden der RLG treu, es kam bisher zu keinen nennenswerten Änderungen bei der Nachfrage.
Darüber hinaus ist eine langfristige Finanzierung der Einnahmeverluste durch Bund und Land notwendig, wenn das Deutschlandticket in der jetzigen Form über das Jahr 2025 hinaus bestehen bleiben soll.
In der gesamten Branche, auch bei der RLG, gibt es durch das Deutschlandticket Einnahmerückgänge. Auch die gewonnenen Neukunden können die Einnahmeausfälle durch die niedrigeren Ticketkosten nicht auffangen. Die Einnahmeverluste durch das Deutschlandticket sind bis einschließlich 2025 für die gesamte Branche durch Ausgleichszahlungen von Bund und Land in Höhe von drei Milliarden Euro pro Jahr abgesichert.
Eine Online-Befragung der RLG im August 2024 ergab: Von den Deutschlandticket-Nutzern waren gut 41% Bestandskunden, 28% Wechsler aus Bartarifen und 12,7% Neukunden. Insgesamt zwei Drittel der Befragten hatten das Deutschlandticket Standard.
Als Gründe für die Nutzung wurden vor allem die Flexibilität, d.h. die deutschlandweite Gültigkeit, das gutes Preis-Leistungsverhältnis und ein aktueller Bedarf genannt. Darüber hinaus ergab die Befragung einen hohen Nutzungsgrad: Fast drei Viertel nutzen das Deutschlandticket (fast) täglich bis mehrmals pro Woche.
Wer viel mit Bus und Bahn fährt, für den ist das Deutschlandticket ein interessantes Angebot. Wer dagegen nur gelegentlich unterwegs ist, hat in NRW mit dem eTarif „eezy.nrw“ eine gute Alternative. Tarifkenntnisse braucht es dafür nicht. Und mehr als für das Deutschlandticket muss Dank des Preisdeckels von 58 Euro (seit 01.01.2025) pro Monat mit eezy.nrw nie gezahlt werden. Mehr zum Tarif eezy.nrw
Social-Media Werbung
Weitere Informationen zum Deutschlandticket
Der On-Demand-Verkehr Helmo hat sich im Kreis Soest fest etabliert.
Fahrgäste waren 2024 mit Helmo Anröchte und Helmo Erwitte unterwegs.
On-Demand mit HELMO – Hellweg mobil.
In den Gemeinden Lippetal und Ense gingen 2024 zwei weitere Projekte an den Start. Gemeinsam mit den Kommunen vor Ort hat die RLG individuelle und auf die lokalen Anforderungen angepasste Angebote entwickelt. So gibt es in Lippetal neben einer klassischen Flächenbedienung des westlichen Gemeindegebietes auch eine variable Linienbedienung zwischen Lippborg und Oestinghausen. In Ense wird das Helmo-Angebot durch Fahrten des BürgerBusses ergänzt sowie erstmals ein Gewerbegebiet für Berufspendler erschlossen. Weitere Informationen
Neu ist auch die Öffnung der Helmo-App für On-Demand-Projekte im Hochsauerlandkreis in der Regie von WB Westfalenbus GmbH (Projektname: ISMO – Im Sauerland mobil). Die enge Zusammenarbeit beider Kreise ist wegweisend für zukünftige Angebote.
Heute ist die mobil info-App das zentrale Kommunikations- und Vertriebsinstrument der RLG.
mal wurde die mobil info-App bis Ende 2024 heruntergeladen. Gegenüber dem Vorjahr war das eine Steigerung um 30%.
Eine Online-Befragung im Frühjahr 2024 stellte fest, dass 84% der Befragten die mobil info-App kennen und davon mehr als die Hälfte die App täglich nutzt. Weitere 21% greifen 1–2-mal in der Woche zur mobil info-App.
Die Bewertung fällt positiv aus: ca. 87% sind mit der Bedienung ‚zufrieden‘ bis ‚sehr zufrieden‘, für fast 80% ist eine Weiterempfehlung ‚wahrscheinlich‘ bis ‚sehr wahrscheinlich‘ und gut zwei Drittel vergeben die Noten ‚gut‘ bis ‚sehr gut‘.
Welche Funktionen werden genutzt? Den Spitzenplatz nimmt bei 65% der Befragten die Verbindungsauskunft ein. Den Abfahrtsmonitor verwenden 53%, gefolgt von der Karten Live-Position der Busse (41%) und den Tickets (40%).
Widgets für die mobil info-App sind seit März 2024 verfügbar. Ganz komfortable lassen sich damit die Verbindungsauskunft oder der Abfahrtsmonitor direkt auf dem Starbildschirm des Smartphones anzeigen.
Bewerbung der Widgets auf Social-Media.
Ein Widget ist ein kleines Fenster auf dem Startbildschirm des Smartphones. Es bietet einen schnellen Zugriff auf Infos oder Funktionen, ohne die App öffnen zu müssen.
Weitere Funktionen:
Mit der mobil info-App geht noch mehr: TaxiBus-Bestellungen, Standortanzeigen von Mietfahrrädern oder CarSharing-Angeboten.
Ein großer Vorteil für Nutzer der mobil info-App ist der RLG-Infodienst. Bei besonderen Ereignissen, z. B. großräumigen Störungen durch Eis und Schnee, werden entsprechende Kurznachrichten direkt in der App angezeigt.
Bei der RLG-Eisenbahn war das Jahr 2024 von umfangreichen Baumaßnahmen geprägt. Da-runter fielen die routinemäßigen Überprüfungen der Strecke und dank der Förderung durch das Land NRW ein größeres Vorhaben: Auf der Strecke Neheim-Hüsten – Arnsberg Süd konnten Gleise und Weichen erneuert und frischer Schotter verlegt werden.
Allein im Bahnhof Neheim-Hüsten wurde auf 7 Gleisen in einer Gesamtlänge 1.260 m neue Schwellen verlegt und der Schotter erneuert, auf 231 m wurden zusätzlich die Schienen ausge-tauscht.
Im Bahnhof Jägerbrücke wurden die beiden Bahnhofsgleise auf einer Länge von insgesamt 259 m grundsaniert und die beiden dazugehörigen Weichen durch einen neuen Schwellensatz instandgesetzt.
Instandsetzung der Weiche am Bahnhof Jägerbrücke
Auf weiteren 410 Metern zwischen Neheim-Hüsten und Arnsberg Süd konnten wir Schie-nen, Schwellen und Schotter austauschen. Mit dem Einbau von zwei werksneuen Weichen endete die Sanierungsmaßnahme im Stadtgebiet von Arnsberg.
Mit Blick auf das Jahr 2025 wurde die Planung von anstehenden Baumaßnahmen an den Übergängen Ostwennemarstraße auf der Strecke Hamm – Schmehausen und Kleinbahn-straße auf der Strecke Neheim-Hüsten – Sundern vorangetrieben. Auch steht nach der Erneuerung der Beleuchtung im Bahnhof Neheim-Hüsten ein weiterer Ausbau der Beleuchtung an.
Oberbausanierung
Gleiserneuerung
Fachkräfteausbildung in der eigenen Fahrschule
Das politische Ziel ist klar: Der Verkehrssektor soll so schnell wie möglich klimaneutral werden. Um das zu erreichen, müssen sich die Verkehrsleistungen im kommunalen Nahverkehr deutlich erhöhen. Dazu benötigt die Branche professionell ausgebildete Fachkräfte.
Die RLG hat sich dafür bereits gut aufgestellt und bildet in ihrer eigenen Fahrschule kontinuierlich Busfahrerinnen und Busfahrer neu aus, seit 2024 auch am Betriebshof in Brilon.
Mit dem eigenen Fahrschulbus gelingt die optimale Vorbereitung auf die praktische Führerschein-prüfung.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten im Jahr 2024 eingestellt werden (inkl. Teilzeit): 20 im Fahrdienst, 8 in den Werkstätten, 8 (davon 3 Azubis) in der Verwaltung und 3 Auszubildende.
Neben der kompletten Führerscheinausbildung werden darüber hinaus ein betriebseigenes Praktikum sowie weitere Qualifikationsbausteine (z. B. ECO-Training, Sozialvorschriften, Fahrzeugtechnik, Erste-Hilfe-Auffrischung, Fahrsicherheitstraining) angeboten.
Die RLG-Fahrschule ist offen für die privaten Verkehrsunternehmen, wovon der gesamte Wirtschaftszweig in der Region profitiert.
Wer auf unserem 15-m-Fahrschulbus ausgebildet wird, hat auch mit einem Gelenkbus keine Probleme im Straßenverkehr.
In Sachen Nachwuchsförderung passiert aber noch mehr. Neben der Teilnahme an Berufsmessen hat sich die RLG 2024 der Initiative des Hochsauerlandkreis „Nacht der Ausbildung“ angeschlossen und den Betriebshof in Brilon für junge Leute geöffnet. Die Informationsveranstaltung kam sehr gut an und begeisterte vor allem mit den Einblicken in die Werkstatt und einer Fahrstunde im betriebseigenen Fahrschulbus für die Berufe in einem Verkehrsbetrieb.
Ungewohnte Dimensionen: Beim Bus ist alles etwas größer.
Nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität erleben, darum geht bei der Europäischen Mobilitätswoche. Die RLG war auch im Jahr 2024 dabei, zusammen mit dem Kreis Soest und dem Hochsauerlandkreis. Vom 16. bis 22. September waren die Bürgerinnen und Bürger eingeladen, das Nahverkehrsangebot in beiden Kreisen kostenlos auszuprobieren. Dafür stellte die RLG 500 VIP-Tickets pro Kreis zur Verfügung. Erhältlich waren die VIP-Tickets direkt bei der RLG oder mit einem Gutscheincode über die mobil info-App.
Edgar und Edda sind "das Gesicht" der Europäischen Mobilitätswoche.
Unbeschwert feiern – sicher Bus fahren. Dieses Motto stand im Jahr 2024 über zahlreichen Sonderverkehren, mit denen die RLG anlassbezogen ihr Angebot ausgeweitet hat. Egal ob es das Soester Kneipenfestival war, die Hüstener Kirmes, die Michaeliskirmes in Brilon, die Lippstädter Herbstwoche oder die Soester Allerheiligenkirmes, bei allen großen Volksfesten in der Region war die RLG mit einem ausgeweiteten Fahrplanangebot vor Ort, um die Menschen zuverlässig und sicher zur Veranstaltung und wieder zurück nach Hause zu bringen.
Zuverlässig und sicher unterwegs mit ausgeweitetem Fahrplanangebot.
Kooperationen und gemeinsame Überplanungen der Räume für ein kundenorientiertes Angebot, daran arbeiten die RLG und die WB Westfalenbus GmbH schon seit Jahren erfolgreich. Im Jahr 2024 gab es eine intensive Zusammenarbeit in den Bereichen Rüthen, Marsberg und Möhnesee.
Für die Stadt Rüthen wurde ein Konzept erarbeitet, das eine Neuordnung des Angebots vorsieht und grundlegende Überlegungen für den Nahverkehrsplan des Kreises Soest beinhaltet.
Für die Stadt Marsberg wurden im Zusammenhang mit dem Fahrplanwechsel der DB am 15. Dezember 2024 die Linien neu geordnet. Dabei konnte das Angebot von RLG und WB optimiert werden. Gleichzeitig gelang es, die Verknüpfung zwischen Bus und Schiene am Bahnhof in Marsberg zu verbessern.
In der Gemeinde Möhnesee überplanten RLG und WB gemeinsam das innergemeindliche TaxiBus-Angebot und stellten es zum 15. Dezember auf einen On-Demand-Verkehr mit vier Linien um. Dadurch verbesserte sich insbesondere die Bedienung zwischen den Ortsteilen und Körbecke.
Mit dem RLG-Newsletter halten wir unsere Kunden auf dem Laufenden. Regelmäßig bieten wir wichtige Informationen zum Busverkehr im Kreis Soest und im Hochsauerlandkreis. Neben Neuigkeiten zu Tickets, Tarifen und Fahrplänen erhalten Newsletter-Empfänger auch Mitteilungen zu größeren Baumaßnahmen und Sonderverkehren. Exklusive Angebote für Abonnenten sowie besondere Aktionen und Gewinnspiele werden hier ebenfalls bekannt gegeben. Schon 3.701 Personen erhalten den RLG-Newsletter.
Die RLG entwickelt sich weiter zu einem integrierten Verkehrsdienstleister. Das Ziel ist, den Busverkehr optimal mit den weiteren Verkehrsmitteln des Umweltverbunds zu verknüpfen. Die Menschen sollen leichter auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umsteigen können.
Dafür hat der Kreis Soest 2024 Fördermittel vom Land NRW erhalten und die RLG beauftragt, ein Fahrradmietsystem zu betreiben. Zunächst sind Mietstationen in den Kommunen Anröchte, Bad Sassendorf, Ense, Lippetal, Lippstadt und Soest geplant.
Die Ausschreibung sind jetzt abgeschlossen. Im Jahr 2025 geht es an die konkrete Planung der Infrastruktur und den Bau der Stationen.
84 Stationen mit 336 konventionellen Fahrrädern, 46 Pedelecs sowie acht E-Lastenrädern sind im Kreis Soest vorgesehen.
Nach einem Ausschreibungsverfahren im Jahr 2024 überträgt der Hochsauerlandkreis zum 1. Juni 2025 die Verkehrsdienstleistung für das Linienbündel „HSK-West“ an die RLG. Dem liegt der auslaufende Verkehrsvertrag zwischen dem Kreis und der WB Westfalenbus GmbH zugrunde. Das Linienbündel „HSK-West“ umfasst im Wesentlichen die Bereiche Arnsberg und Sundern.
Gemeinsam mit dem Hochsauerlandkreis wurde im vergangenen Jahr intensiv an der Planung und Umsetzung gearbeitet, um ab Mitte 2025 einen stabilen und zuverlässigen ÖPNV in diesem Gebiet zu gewährleisten. Die bisherigen Buslinien bleiben grundsätzlich bestehen, die Fahrpläne werden jedoch überarbeitet und teilweise angepasst.
SchnellBus S20 in Sundern
Im Jahr 2024 hat die RLG in Sachen E-Mobilität schon viel erreicht: Die ersten E-Busse sind unterwegs, Schnellladestation sichern die Stromversorgung. Damit ist es noch nicht getan. Der weitere Aufbau einer modernen Ladeinfrastruktur mit integriertem Lademanagement ist für das Jahr 2025 geplant, um die wachsende Flotte von E-Bussen mit Energie zu versorgen.
Und so soll es zukünftig funktionieren: Fährt ein E-Bus auf einen der Stellplätze, bewegt der Fahrer bzw. die Fahrerin über einen Knopfdruck den Stromabnehmer auf dem Dach (Pantograf) des E-Busses in Richtung der darüber liegenden Ladehaube. Pantograf und Ladehaube geraten in Kontakt und die Technik tauscht die relevanten Daten aus. Der E-Bus fordert, in Abhängigkeit des bestehenden Ladevolumens seiner Batterie, der für die Ladung zur Verfügung stehenden Zeit und des im Betriebssystem vorgesehenen nächsten Linieneinsatzes, die notwendige Strommenge an.
E-Citaro an der Ladehaube: So wie bei dem Schwesterunternehmen RVM sieht es bald auch bei der RLG aus.
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Informationen zur Unternehmensentwicklung und Leistungsdaten der RLG für 2024 stehen im zweiten Quartal 2025 zur Verfügung. Wenn Sie aktuelle Informationen der RLG erhalten möchten, abonnieren Sie unseren Newsletter .
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Dank an die Mitarbeitenden
Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Fahrdienst, Werkstatt und Verwaltung der RLG danken die Betriebsleitungen und die Geschäftsführung für das große Engagement im Geschäftsjahr 2024. Dieser Dank gilt gleichermaßen den Mitgliedern aller Betriebsratsgremien sowie unseren privaten Auftragsunternehmen.
Impressum
Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH Am Bahnhof 10 59494 Soest, Deutschland Telefon: 02921 / 3 95 0 E-Mail: info@rlg-online.de www.rlg-online.de
Verantwortlich: Julian Hericks Konzeption, Entwurf, Texte: Dr. Andreas Leistikow, Ira Middendorf-Kleymann, Alexandra Schäfer, Annette Zurmühl Videos: Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH, CREW10 Rheine, Karma Marketing GmbH Gestaltung: Astrid Bowinkelmann Fotos: Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH